Mag.a Dr.in Renée Winter

Senior Postdoc im Rahmen des Elise Richter-Programms (FWF) mit dem Projekt Video als Selbsttechnologie. Selbst-Konfrontation, Selbst-Ermächtigung und Auto/biographische Praktiken (seit 1.4.2018)

Lektorin am Institut für Zeitgeschichte

Gastprofessorin im Sommersemester 2021

 

Renée Winter ist Senior Postdoc am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien mit den Forschungsschwerpunkten Mediengeschichte und -theorie, Nachgeschichte des Nationalsozialismus, Wissenskulturen und Audio/Visualität, Geschlechtergeschichte und Migration/Postkolonialismus nach/in Österreich.
Nach einem Studium der Geschichte und einer Fächerkombination aus Frauen- und Geschlechterforschung, Internationaler Entwicklung und Russisch in Wien, einem Studienjahr an der Université Paris VII – Denis Diderot und einem Aufenthalt 2011 als Junior Visiting Fellow am IGRS (Institute of Germanic and Romance Studies, School of Advanced Study) der University of London, promovierte Winter 2012 an der Universität Wien. Die 2014 publizierte Dissertation „Geschichtspolitiken und Fernsehen. Repräsentationen des Nationalsozialismus im österreichischen Fernsehen 1955-1970“ wurde mit dem Theodor Körner-Preis, dem Irma Rosenberg-Preis und dem Michael Mitterauer-Preis ausgezeichnet. Seit 2005 Lehre an verschiedenen Universitäten (Universität Wien, Kunstuniversität Linz, Paris Lodron Universität Salzburg) und Instituten (Zeitgeschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaften, Theater-, Film und Medienwissenschaft, Europäische Ethnologie, Medien, Gender Studies, Cultural Studies). Von 2014 bis 2016 wissenschaftliche Mitarbeit im WWTF-Projekt „The changing role of audio-visual archives as memory storages in the public space. Using the example of private video sources” an der Österreichischen Mediathek. Seit 2018 leitet Winter das Projekt “Video as Technology of the Self” (Elise Richter Programm des FWF) am Institut für Zeitgeschichte.

Kontakt
Mail: renee.winter@univie.ac.at
Telefon: +43-1-4277-41247

 

Curriculum Vitae

Publikationen

Lehrveranstaltungen

Forschungsschwerpunkte

  • Mediengeschichte und -theorie (Video, Fernsehen, Film)
  • Nachgeschichte des Nationalsozialismus
  • Wissenskulturen und Audio/Visualität
  • Geschlechtergeschichte
  • Migration und Postkolonialismus nach/in Österreich

 

 

Ausgewählte Publikationen

  • Fernsehen und Video. In: Marcus Gräser, Dirk Rupnow (Hg.): Österreichische Zeitgeschichte - Zeitgeschichte in Österreich. Eine Standortbestimmung in Zeiten des Umbruchs, Wien/Köln: Böhlau 2021, 429-447. https://doi.org/10.7767/9783205209980.429
  • mit Drehli Robnik: Normalizing Nazism: History on Austrian State Television - Political Programmes in Times of Nationalist Government, in: Marina Gržinić, Jovita Pristovšek, Sophie Uitz (Hg.), Opposing Colonialism, Antisemitism, and Turbo-Nationalism. Rethinking the Past for New Conviviality, Newcastle upon Tyne: Cambridge Scholars Publishing 2020, 478-497.
  • "Who knows what comes tomorrow”. Post-Nazi political rehabilitation and sexual identities in Austria’s early Eurovision entries, in: Magdalena Fürnkranz, Ursula Hemetek (Hg.), Performing Sexual Identities. Nationalities on the Eurovision Stage, Wien 2017, 45-60. https://www.mdw.ac.at/upload/MDWeb/ive/downloads/Cover_klanglese11_Eurovision.pdf
  • mit Christina Waraschitz, Gabriele Fröschl (Hg.): Aufnahme läuft. Private Videobestände - Öffentliche Archive? Vienna 2016.
  • Geschichtspolitiken und Fernsehen. Repräsentationen des Nationalsozialismus im frühen österreichischen TV (1955-1970), Bielefeld 2014.