Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Claudia Kraft

Professorin für Zeitgeschichte (Kulturgeschichte, Wissens- und Geschlechtergeschichte)

 

Claudia Kraft ist seit 2018 Professorin für Kultur- Wissens- und Geschlechtergeschichte am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Zuvor lehrte sie als Professorin für Europäische Zeitgeschichte seit 1945 an der Universität Siegen (2011-2018) und als Professorin für Geschichte Ostmitteleuropas an der Universität Erfurt (2005-2011). Sie arbeitet zur vergleichenden europäischen Zeitgeschichte mit einem besonderen Fokus auf Mittel- und Osteuropa. Claudia Kraft ist Sprecherin der Forschungsplattform "Transformations and Eastern Europe" sowie Mitglied der Forschungsplattform "Gender: Ambivalent In_Visibilities" (GAIN) und der Forschungsgruppe "Geschichte der Menschenrechte und Demokratie".

 

Curriculum Vitae

Publikationen

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Forschungsschwerpunkte

  • Vergleichende europäische Zeitgeschichte
  • Geschichte Mittel- und Osteuropas vom 18.-21. Jahrhundert
  • Geschlechtergeschichte
  • Geschichte des Staatssozialismus in Mittel- und Osteuropa
  • Transnationale Rechtsgeschichte im 20. Jahrhundert
  • Fragen der Geschichtstheorie und der Theorie von area studies

 

Ausgewählte Publikationen

  • Claudia Kraft, Béatrice von Hirschhausen, Hannes Grandits, Dietmar Müller, Thomas Serrier]: Phantom Borders in Eastern Europe: a new concept for regional research, in: Slavic Review 78/2 (summer 2019), S. 368-389.
  • Claudia Kraft, Alf Lüdtke, Jürgen Martschukat] (Hrsg.): Kolonialgeschichten. Regionale Perspektiven auf ein globales Phänomen, Frankfurt/M., New York 2010.
  • Claudia Kraft (Hrsg.): Geschlechterverhältnisse in Ostmitteleuropa nach dem Zweiten Weltkrieg: Soziale Praxis und Konstruktion von Geschlechterbildern, München 2008.
  • Claudia Kraft: Europa im Blick der polnischen Juristen. Rechtsordnung und juristische Profession im Spannungsfeld zwischen Nation und Europa 1918-1939 (= Studien zu Europäischen Rechtsgeschichte 156 des Max-Planck-Instituts für Europäische Rechtsgeschichte), Frankfurt am Main 2002.