Das Institut für Zeitgeschichte ist das größte Zeitgeschichte-Institut in Österreich und hat folgende Forschungs- und Lehrschwerpunkte, in denen zahlreiche international dicht vernetzte Forschungsaktivitäten stattfinden: Österreichische Zeitgeschichte im internationalen Kontext; Autoritäre Regime, Diktaturen, Gewalt, Genozide; Medien und Zeitgeschichte; Wissenschaftsgeschichte und Geschichte des politischen Denkens; Zeitgeschichtliche Frauen*- und Geschlechterforschung; Globalgeschichte; Memory Studies sowie Migrationsgeschichte.
Die Institutsmitglieder tragen einen überdurchschnittlich hohen Anteil zur forschungsgeleiteten Lehre der Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts im Fach Geschichte bei, wobei der Schwerpunkt Zeitgeschichte sowohl im BA Geschichte und Lehramt als auch im MA Geschichte und Lehramt hohe Studierendenzahlen aufweist. Darüber hinaus bietet das Institut als Initiator und Koordinator gemeinsam mit anderen Fächern den interdisziplinären MA Zeitgeschichte und Medien an.
Am Institut ist eine Reihe von zeitgeschichtlichen Forschungsprojekten mit einem sehr hohen Drittmittelaufkommen angesiedelt. Die Mitarbeiter*innen des Instituts sind auch über Österreich hinaus exzellent vernetzt, was sich in zahlreichen internationalen Publikations- und Tagungsaktivitäten sowie in häufigen Aufenthalten internationaler renommierter Gastwissenschaftler*innen am Institut niederschlägt.