18.11. INTERAKTIONEN I Eugen Pfister: Horror-Game-Politics

18.11.2021

Donnerstag, 18. November 2021, 12:00

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Vorbei sind die Zeiten, in welchen eine politische Geschichte nur anhand von Regierungsdokumenten und eine Ideengeschichte nur anhand der Texte ausgewählter großer „Denker“ untersucht wurden. Eine „neue Politikgeschichte“, wollte sich nicht länger nur staatlichen Akteuren und Ereignissen widmen, sondern den Blick für eine alltägliche Praxis der Politik, die Politik als Kommunikation und eine Kultur der Politik öffnen. In und durch Kommunikation fände so eine „sinnhafte Konstruktion von Welt“ statt. In Analogie dazu erweiterte auch die Ideengeschichte ihren Blick über die „essentiellen Ideen“ hinaus hin zur „gesellschaftlichen Konstituierung von Sinn“. Ideenhistorische Studien zur Populärkultur bilden trotzdem nach wie vor die Ausnahme. Anhand ausgewählter Beispiele soll gezeigt werden, wie Spiele mittels einer intensiven Produktions-, Produkt- und Rezeptionsanalyse auf ideologische Inhalte hin analysiert werden können und so zu fruchtbaren und notwendigen Quellen einer zeithistorischen Ideengeschichte gemacht werden können.

 

Eugen Pfister hat Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Wien und Paris IV-Sorbonne studiert. Er hat zur Geschichte der politischen Kommunikation an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Universita degli studi di Trento promoviert. Von April 2018 bis September 2021 hat er das SNF-Ambizione Forschungsprojekt "Horror-Game-Politics" (https://hgp.hypotheses.org/ ) an der Hochschule der Künste Bern - HKB geleitet. Er ist Gründungs­mitglied und Mitglied des Zentralkommitees des Arbeitskreises Geschichtswissenschaft und Digitale Spiele (https://gespielt.hypotheses.org/ )

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