Aktuell

  • Robert Knight
    Historiker, Loughborough University, England

    Die Kärntner SlowenInnen nach dem Dritten Reich

    In Kärnten fand der Machtwechsel von nationalsozialistischer Herrschaft zur Parteiendemokratie in letzter Minute (7. Mai 1945) und in „einzigartiger legaler Form“ statt (Karl Stuhlpfarrer/Hans Haas). Die daraus resultierenden Kontinuitäten, die sich auch auf personeller und literarischer Ebene verfolgen lassen, sollen hier in Zusammenhang mit der Behandlung der slowenischen Minderheit (insbesondere in Bezug auf die Schulpolitik) untersucht werden. Wie wurde eine Minderheit, deren Sprache und Kultur im „Dritten Reich“ zum Verschwinden bestimmt worden war, in den 15 Jahren nach Kriegsende behandelt? mehr »

  • Tagung, 2.-4. Mai 2017, Aula am Campus

    Die Frage nach dem Umgang mit „treuhänderisch“ verwahrtem Kulturgut bzw. Raubgut betrifft Bibliotheken, Archive und Museen sowie jüdische Institutionen.

    Während die gängigen Erwerbungsarten in Kultureinrichtungen, wie Kauf, Geschenk, Pflicht und Tausch übliche Geschäftsvorgänge darstellen und im Rahmen der NS-Provenienzforschung kritisch untersucht werden, sind mit Auflagen versehene Übernahmen und Verwahrungen, wie Treuhand, Leihgaben oder Legaten aber auch staatliche Zuweisungen im Kontext von NS-Kulturgutraub und staatlichen Transformationsprozessen bislang wenig beachtet worden. mehr »

  • Donnerstag, 18. Mai 2017, 12:00
    Seminarraum 1
    Institut für Zeitgeschichte der Uni­versität Wien
    Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

    Spaces of Commoning: Artistic Research and the Utopia of the Everyday is the outcome of a research project by a group of artists, architects, and social theorists. In the face of an exhilarating politics of accumulation and dis­possession, the group explores commoning as the subject as well as the means of their collective study. The power of the commons, this book suggests, does not reside in the promise of a coming together free of friction. As different dimensions of power organize the terrain of the social, social movements are often caught between competing agendas, and the gap between aims and everyday life. It is precisely the sites of these struggles that the book calls spaces of commoning. As such, this study is part of a much wider recognition of the necessity to rethink and undo the methodological premises of Western sciences, arts, and architecture, and to raise unsettling questions on research ethos, accountability, and the entanglement of power and knowledge. mehr »

  • 4. April 2017

    Solidarität mit der CEU

    Angesichts der derzeitigen Beschlüsse des ungarischen Parlaments drücken die Mitglieder des Instituts für Zeitgeschichte ihre Solidariät mit der CEU (Central European University) und ihren entschiedenen Protest aus.

    Protestbrief der Mitglieder des Instituts für Zeitgeschichte

    Homepage der CEU

  • Öffnungszeiten in den Osterferien
    10. April bis 21. April 2017

    Mo – Do               9.00 bis 16.00 Uhr
    Fr                         9:00 bis 14:00 Uhr

    Am Fr, 14. April 2017 (Karfreitag) bleibt das Institut geschlossen.

     
    StudienServiceStelle am IfZ (Tanja Miedler):
    Sprechstunde während den Osterferien:
    Di 11. April 2017         10:00 bis 12:00 Uhr
    Anfragen zu Anrechnung von Prüfungsleistungen:
    anrechnungen.geschichte@univie.ac.at

    Erteilung von Studienauskünften:
    studienplanauskunft.geschichte@univie.ac.at

  • Gastvortrag
    Dr. Irene Messinger
    FH Campus
    Potentiale des Austauschs zwischen Exil- und Flüchtlingsforschung am Beispiel Scheinehe und Schlepperei
    wann:   6.4.2017, 16.45-18.15
    wo:        HS 31, Universitätshauptgebäude
    Universitätsring 1, 1010 Wien

    Dieser Gastvortrag findet im Rahmen der Vorlesungsreihe der Vorlesungsreihe der aktuellen Ustinov-Gastprofessorin Prof. Dr. Karin Scherschel statt.