Aktuell

  • Donnerstag, 23. März 2017, 12:00
    Seminarraum 1
    Institut für Zeitgeschichte
    der Universität Wien
    Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

    Im nationalsozialistischen Konzentrationslagersystem war die Ausgestaltung politischer Macht eng mit Biographien der SS-Funktionselite, deren personellen Netzwerken und ihrer alltäglichen Handlungspraxis verknüpft. So war der Aktionsradius des Lagerkommandanten des größten Konzentrations- und Vernichtungslagers vor allem durch dessen institutionellen Nahbereich geprägt. Aufgrund seiner Handlungspraktiken gilt Rudolf Höß als Synonym für die präzise organisierte und fabrikmäßige Umsetzung des Massenmordes in Auschwitz-Birkenau. mehr »

  • Robert Knight
    Historiker, Loughborough University, England

    Die Kärntner SlowenInnen nach dem Dritten Reich

    In Kärnten fand der Machtwechsel von nationalsozialistischer Herrschaft zur Parteiendemokratie in letzter Minute (7. Mai 1945) und in „einzigartiger legaler Form“ statt (Karl Stuhlpfarrer/Hans Haas). Die daraus resultierenden Kontinuitäten, die sich auch auf personeller und literarischer Ebene verfolgen lassen, sollen hier in Zusammenhang mit der Behandlung der slowenischen Minderheit (insbesondere in Bezug auf die Schulpolitik) untersucht werden. Wie wurde eine Minderheit, deren Sprache und Kultur im „Dritten Reich“ zum Verschwinden bestimmt worden war, in den 15 Jahren nach Kriegsende behandelt? mehr »

  • Im Sommersemester 2017 ist Prof. Dr. Karin Scherschel Sir Ustinov-Gastprofessorin am Institut für Zeitgeschichte.

    Prof. Dr. habil. Karin Scherschel ist Soziologin mit Forschungs- und Publikationsschwerpunkten in den Bereichen Asyl, Migration, Rassismus, Prekarisierung, Aktivierung, Erwerbsarbeit, Soziale Arbeit, Soziale Ungleichheit und Teilhabe. Sie ist Professorin an der Hochschule RheinMain Wiesbaden, Fachbereich Sozialwesen. Sie ist Mitglied im DFG Netzwerk „Grundlagen der Flüchtlingsforschung“, im Netzwerk Flüchtlingsforschung und im Netzwerk kritische Grenzregimeforschung. Derzeit leitet sie ein Forschungsprojekt zur „Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen im Asylkontext“, gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschat und Kunst.

    Die Sir Peter Ustinov Professur der Stadt Wien zur Erforschung und Bekämpfung von Vorurteilen wurde von dem 2003 von Sir Peter Ustinov in Wien gegründeten Sir Peter Ustinov Institut mit großzügiger Unterstützung durch die Stadt Wien gestiftet und am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien eingerichtet. mehr »

  • Norman Domeier
    Die Kollaboration von Associated Press (AP) und Drittem Reich 1942-1945
    Moderation: Bertrand Perz

    Mittwoch, 22. März 2017
    18:00 Uhr
    Seminarraum I,
    Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien
    Altes AKH, Spitalgasse 2-4, Hof 1, 1.13, 1090 Wien mehr »

  • Donnerstag, 19. Jänner 2017, 12:00
    Seminarraum 1
    Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien
    Spitalgasse 2-4/Hof 1, 1090 Wien

    Die Anthropologische Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien verwahrt die Fotografien von 565 Männern, Frauen und Kindern. Die standardisierten, hart ausgeleuchteten und durchnummerierten Fotografien zeigen 106 Familien, die als „typisch ostjüdisch“ galten, und deshalb im März 1942 anthropologisch untersucht wurden. Das geschah im Ghetto der westgalizischen Stadt Tarnów unter extremem Zwang und mit den üblichen Methoden des Faches. Fast alle auf den Fotos abgebildeten Menschen wurden wenig später ermordet. Die Vermessungsaktion war das gemeinsame Projekt zweier junger Wissenschaftlerinnen vom Anthropologischen Institut in Wien und von der Sektion Rassen- und Volkstumsforschung des Instituts für Deutsche Ostarbeit in Krakau. mehr »

  • Buchpräsentation
    „Perspektivenwechsel.
    Geschlechterverhältnisse im Austrofaschismus“
    09.01.2017, 19:00 Uhr
    Republikanischer Club, Rockhgasse 1, 1010 Wien mehr »