© Joel Aron Herrnstadt

Liana Popa, BA BA MA

Mitarbeiterin im Projekt "Forging Wartime Biopolitics: Militarized Refugees’ Bodies and Environments in WWI Eastern Europe"

Kontakt

Mail: liana.popa@univie.ac.at


Curriculum Vitae und Publikationsliste


Liana Popa ist Historikerin mit dem Schwerpunkt Osteuropäische Frauen- und Geschlechtergeschichte. Zwischen 2022 und 2025 war sie an zahlreichen inner- und außeruniversitären Forschungsprojekten am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien tätig, u. a. als studentische Projektassistentin in den ERC-Projekten GLORE und HERESSEE.
Von 2024 bis 2025 arbeitete sie an der Ausstellung „Kontrollierte Freiheit. Die Alliierten in Wien” im Wien Museum mit, sie führte im Rahmen der Ausstellung ein eigenes wissenschaftliches Forschungsprojekt zur Kulturpolitik der Alliierten in Kunstausstellungen während der Besatzungszeit durch, das von Stadt Wien Kultur gefördert wurde.
Liana Popa erhielt mehrere Förderstipendien und setzte im Zuge ihrer Masterarbeit, zum Thema abtreibungsbedingte Frauen- und Müttersterblichkeit während des Ceaușescu-Regimes, drei Archiv- und Feldforschungsreisen in Rumänien um. Die Masterarbeit erhielt 2025 den „GAIN Gender & Agency“-Preis.
Nach dem Abschluss ihres Masterstudiums im Juni 2025 arbeitete sie als freie Historikerin und wirkte an mehreren Ausstellungsprojekten in Wien, und darüber hinaus, mit.
In ihrem Dissertationsprojekt befasst Liana Popa sich mit Gender, Körper und Umwelt im Kontext von Flucht in Rumänien während des Ersten Weltkriegs. Eine erste Hypothese ihres Projekts ist die Perspektive auf und Erfahrung von Flucht als zusätzliche, oder vierfache, Belastung für rumänische Frauen vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs und der militarisierten Umwelt während dieser Zeit.