Dr.in Joanna Simonow

Joanna Simonow ist Historikerin und forscht derzeit am Institut für Zeitgeschichte als Postdoc.Mobility Stipendiatin des Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Ihre 2019 abgeschlossene Dissertation mit dem Titel After the Late Victorian Holocausts: Transnational Responses to Famine and Malnutrition in India, c. 1905-55 wurde mit der Medaille der ETH Zürich für herausragende Dissertationen ausgezeichnet und durch die Projektförderung des SNF finanziert. Von 2015-2019 war Joanna Simonow Doktorandin am Lehrstuhl für Geschichte der modernen Welt der ETH Zürich. Von 2020-21 war sie Postdoc Research Fellow am Käte Hamburger Kolleg/Centre for Global Cooperation Research der Universität Duisburg-Essen. Ihr aktuelles Forschungsprojekt trägt den Titel The Private in the Political: Radical Women, Interracial Intimacy & Diasporic Indian Nationalism in Europe and North America und befasst sich mit der komplexen Rolle von europäischen und US-amerikanischen Frauen in der indischen antikolonialen Bewegung der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts.

Curriculum Vitae und Publikationsliste

 

Forschungsschwerpunkte

  • Geschichte Südasiens aus transnationaler und globaler Perspektive
  • Britischer Imperialismus und indischer Antikolonialismus
  • Geschichte der Hungersnothilfe und humanitärer Bewegungen
  • Biografieforschung
  • Frauen- und Geschlechtergeschichte

Ausgewählte Publikationen

  • Joanna Simonow (2021) The Rise and Demise of Multi-Purpose Food in India: Food Technology, Population Control and Nutritional Development in the Post-War Era, c. 1944–66, South Asia: Journal of South Asian Studies, DOI: 10.1080/00856401.2021.1859080.
  • Joanna Simonow (2020) The Great Bengal Famine in Britain: Metropolitan Campaigning for Food Relief and the End of Empire, 1943–44, The Journal of Imperial and Commonwealth History, 48:1, 168-197, DOI: 10.1080/03086534.2019.1638622