Die Ignaz-Lieben-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaftsgeschichte auf dem Gebiet der ehemaligen Habsburgermonarchie lädt in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte und dem Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands zu einem internationalen Workshop zum Thema "Die internationale Zirkulation von Forscher/innen und ihrem Wissen aus Zentraleuropa im frühen Kalten Krieg" ein.
Über "Operation Paperclip" - die massive Entnahme bzw. Verlockung von deutschen Naturwissenschaftlern und Technikern in die USA nach 1945 - ist in der Öffentlichkeit wie der Wissenschaft gut bekannt. Etwas weniger, aber auch bekannt ist es, dass vergleichbare Operationen der Sowjets geschehen sind. In letzter Zeit hat Klaus Taschwer in "Der Standard" darüber berichtet, dass Österreicher für die "Operation Paperclip" in Erwägung gezogen worden sind. Dieser Workshop ist der erste Versuch, den Blick auf diese vielfältige Umverteilung von Forschenden aus Zentraleuropa, inklusive Österreich, auszuweiten und Länder wie Argentinien und Ägypten sowie auch osteuropäische Länder einzubeziehen. Dem Workshopformat entsprechend ist so viel Diskussions- wie Präsentationszeit eingeplant.
Interessierte - auch Menschen, die sich mit vergleichbaren (erzwungenen und freiwilligen) Migrationsbewegungen in dieser Zeit befassen - sind als Mitdiskutierende willkommen. Eine gesonderte Voranmeldung ist nicht nötig.
Workshop "Die internationale Zirkulation von Forscher/innen und ihrem Wissen aus Zentraleuropa im frühen Kalten Krieg"
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