Philipp Strobl erhält renommierte Austrian Visiting Professorship an der University of Alberta

Philipp Strobl wurde als Austrian Visiting Professor an das Wirth Institute for Austrian and Central European Studies der University of Alberta in Edmonton, Kanada, berufen. Die Gastprofessur beginnt im September 2026.

Es handelt sich dabei um eine der traditionsreichsten akademischen Gastprofessuren, die die Republik Österreich weltweit vergibt. Sie beruht auf einem Memorandum of Understanding zwischen der University of Alberta und dem österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung und wird direkt vom Ministerium finanziert. Der Standort an der University of Alberta in Edmonton ist der einzige, an dem die Republik Österreich eine mehrjährige, voll finanzierte Professur unterhält.

Das Wirth Institute wurde 1998 auf gemeinsame Initiative des österreichischen Wissenschaftsministeriums, des Außenministeriums und der Österreichischen Rektorenkonferenz gegründet und ist die einzige Institution seiner Art in Kanada sowie eines der führenden Zentraleuropa-Zentren Nordamerikas. Es bildet gemeinsam mit acht weiteren Österreich-Zentren – unter anderem in Minnesota, New Orleans, Leiden, Berkeley und Jerusalem – das weltweite Netzwerk der von Österreich getragenen Zentraleuropastudien.

Während seiner Gastprofessur wird Philipp Strobl am Department of History, Classics, and Religion der University of Alberta lehren und forschen. Seine Schwerpunkte in der Lehre liegen in dieser Zeit auf der zentraleuropäischen Migrationsgeschichte, der Biographik und der Geschichte des Nationalsozialismus. Für die Dauer der Professur wird Strobl von seiner Stelle an der Universität Wien karenziert und kehrt anschließend an das Institut für Zeitgeschichte zurück.