Oliver Rathkolb wurde bei der Publikumswahl zum Wissenschaftsbuch des Jahres 2026 als Sieger in der Kategorie Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften ausgezeichnet. In seinem Buch „Ökonomie der Angst. Die Rückkehr des nervösen Zeitalters“ analysiert er die Ursachen gesellschaftlicher „Nervosität“ in Vergangenheit und Gegenwart und macht diese an der „ersten und zweiten Turboglobalisierung“ fest. Politische Umwälzungen, ökonomische Krisen und technologische Innovationen überfordern im Vorfeld des Ersten Weltkriegs wie auch heute die nationalen Gesellschaften und ihre politischen Eliten – und rufen die Raubritter der Wirtschaft auf den Plan, wie Rathkolb informativ wie eindrücklich darlegt.
Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, gratuliert den Autor:innen: „Wissenschaftliche Bücher sind ein Bollwerk gegen Unwissenheit und Manipulation. Sie stehen für Fakten, für Evidenz und für den Mut, sich mit schwierigen Fragen auseinanderzusetzen. Gerade für eine wehrhafte Demokratie brauchen wir vielfältige Formate der Wissenschaftskommunikation, die Wissen zugänglich machen und zum Weiterdenken anregen.“
Das Institut gratuliert herzlich!
