Offener Brief zur Novelle des Universitätsgesetzes

29.01.2021

Unterschreiben und weiterleiten ausdrücklich erwünscht!

 

Aktuell arbeitet die Bundesregierung an einer Novelle des Universitätsgesetzes. Eine Initiative von Wissenschafter:innen in Österreich hat einen Offenen Brief verfasst. Über 1.600 Menschen haben die Forderungen bereits mit ihrer Unterschrift unter ug-novelle.at unterstützt.

Auszug aus dem Brief: Wir fordern einen breiten Diskurs mit allen Universitätsangehörigen, um die Novelle zu erarbeiten, die wir brauchen. Die ausgelobte Ziele der UG-Novellierung sind unter anderem eine Verkürzung der Studiendauer sowie eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für befristet beschäftigte wissenschaftliche bzw. in der Lehre tätige Mitarbeiter:innen. Diese Ziele werden jedoch, unseres Erachtens nach, mit den vorgeschlagenen Gesetzesänderungen nicht erreicht werden. Im Gegenteil.

Unter https://ug-novelle.at haben wir einen „Offenen Brief“ verfasst und ihn auch an BM Heinz Faßmann, die Klubobleute und Wissenschaftssprecher:innen geschickt. Wir weisen darin auf die zu befürchtenden Folgen der UG Novelle hin und fordern:

  • eine wissenschaftspolitisch und sozial nachhaltige Personalpolitik
  • Lehr- und Studienbedingungen zu verbessern
  • Demokratie an den Universitäten auszubauen
  • dass es allen Menschen unabhängig ihres sozialen Hintergrunds möglich ist, an Universitäten zu studieren und zu arbeiten

Wenn Sie/Ihr die Forderungen teilen/teilt: Unter https://ug-novelle.at kann der Brief unterschrieben werden.

Mediale Präsenz u.a.:
- https://www.derstandard.at/story/2000123390306/wissenschafter-appellieren-an-fassmann-wir-sind-an-der-grenze
- https://science.orf.at/stories/3204149