Stellungnahme

Juni 2026

STELLUNGNAHME DER INSTITUTE UND STUDIERENDEN DER HISTORISCH-KULTURWISSENSCHAFTLICHEN FAKULTÄT AN DER UNIVERSITÄT WIEN ZU DEN PROTESTEN DER STUDIERENDEN UND LEHRENDEN IN SERBIEN

 

Wissenschaftsfreiheit ist ein zentraler Baustein demokratischer Ordnungen. In Serbien ist sie gegenwärtig akut bedroht, weil die Studierenden, die dort gegen Korruption und Beschneidung von Rechtsstaatlichkeit demonstrieren, zunehmend staatlicher Repression ausgesetzt sind und die serbische Regierung die institutionelle Autonomie der Universitäten angreift. Als Institutionen der Universität Wien sprechen wir den Studierenden und Lehrenden, die sich gegen die Versuche der Beschneidung von Wissenschaftsfreiheit durch die autoritäre serbische Regierung zur Wehr setzen, unsere Unterstützung aus und solidarisieren uns mit ihrem Kampf um Meinungsfreiheit und institutionelle Autonomie.

 

  • Institut für Zeitgeschichte, vertreten durch Kerstin von Lingen und Claudia Kraft
  • Institut für Europäische Ethnologie, vertreten durch Alexa Färber und Brigitta Schmidt-Lauber
  • Institut für Osteuropäische Geschichte, vertreten durch Christoph Augustynowicz und Wolfgang Mueller
  • RECET, vertreten durch Philipp Ther und Claudia Kraft
  • Studierendenvertretung Geschichte, vertreten durch Konrad Geist, Sebastian Messer, Selina Giedenbacher und Anna Innerhofer
  • Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde, vertreten durch Fritz Mitthof und Petra Amann
  • Institut für Kunstgeschichte, vertreten durch Raphael Rosenberg und Assaf Pinkus
  • Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, vertreten durch Clemens Jobst und Juliane Schiel
  • Institut für österreichische Geschichtsforschung, vertreten durch Peter Becker und Claudia Feller
  • Institut für Geschichte, vertreten durch Thomas Hellmuth, Tara Andrews und Clemens Gantner

 

Wenn Sie sich anschließen möchten, wenden Sie sich gerne an Dietlind Hüchtker.

Aktuell sammeln wir Unterschriften für einen offenen Brief, den wir Ende Juni 2026 an Regierungsvertreter:innen und die Medien weiterleiten möchten.

Das Rektorat der Universität hat im Rahmen der Circle U-Initiative und der Initiative European Universities for Enlightenment (u4e) Stellung genommen.